Veröffentlichungen

Mein Buch Reitsport – Auf dem Rücken des Pferdes ist in jedem Buchhandel bestellbar und bei Bod erhältlich.

Beschreibung:

In diesem Buch teilt die Bestsellerautorin, Pferdeexpertin und Reiterin Julie von Bismarck ihr Wissen und ihre Erfahrungen aus über 40 Jahren Reiterei und 20 Jahren internationaler Tätigkeit in der Behandlung von Pferden aller Art. Sie erinnert an die alten Werte und Richtlinien und führt anhand konkreter Beispiele anschaulich vor Augen, in welcher Weise Fehler im Umgang, Training und der Haltung sich auf das Wohl des Pferdes auswirken können. Von dem zu fest verschnallten Nasenriemen, über die „Unrittigkeit“ durch Magenerkrankungen, bis hin zur inneren Einstellung des Reiters, erklärt sie verständlich und überzeugend Zusammenhänge, die manch einem Reiter so nicht bewusst sein werden.

Julie von Bismarcks Texte sind ein Appell an den Verstand in der Reiterwelt und ein Plädoyer für das Wohlergehen des Pferdes im Reitsport. Jeder Reiter, der dieses Buch gelesen hat, wird seine Reiterei und den Umgang mit seinem Pferd mit anderen Augen sehen.

Mein Buch Zusammenhänge im Pferd ist in jedem Buchhandel bestellbar und bei Amazon erhältlich.

Beschreibung:

In diesem Buch teilt die Bestsellerautorin, Pferdeexpertin und Reiterin Julie von Bismarck ihre Erfahrungen und Beobachtungen über die Zusammenhänge im Pferd, welche sie als international tätige Osteopathin und Akupunkteurin gesammelt hat.
Sie erläutert anschaulich, wie weitreichend die gesundheitlichen Folgen von Zwangsmaßnahmen wie Rollkur/LDR tatsächlich sind, warum auch der Koppel- und Freizeitpartner Pferd Magengeschwüre und Blockaden bekommen kann, was eine Blockierung im Kiefergelenk mit einer Fesselträgerentzündung im Hinterbein zu tun hat, warum ein blockierter Lendenwirbel mit den Erkrankungen der Knie und Verdauungsstörungen zusammenhängt und wie ein unscheinbares Verstolpern zu einem dehydrierten Pferd führen kann.
Bei den in diesem Buch beschriebenen, außerordentlich eindrucksvollen Verkettungen und Zusammenhängen handelt es sich um überaus kostbares Wissen für jeden Reiter, Pferdebesitzer und in der Behandlung von Pferden tätigen Therapeuten.

Mein Buch Reeva und die Pferde ist in jedem Buchhandel bestellbar und bei Amazon erhältlich.

Beschreibung:

In ihrem Kinder- und Jugendpferdebuch beschreibt die Bestsellerautorin Julie von Bismarck die Erlebnisse dreier Freunde und ihrer Pferde. Wichtiges Pferdewissen wird quasi nebenbei während des Lesens vermittelt.
Inhaltsangabe: Als ihre Eltern für einen Job vorübergehend nach Asien versetzt werden, darf die zwölfjährige Reeva für diese Zeit auf das Gut ihrer Großeltern ziehen. Damit geht für Reeva ein Traum in Erfüllung, denn auf Gut Balmore leben nicht nur ihre Großmutter und ihr Großvater, sondern auch deren 2 Hunde und 14 Pferde. Von nun an dreht sich für Reeva alles um die Pferde und das Reiten. Schnell merkt sie, dass hier auf dem Gut alles ganz anders ist, als sie es in der Reitschule in der Stadt gelernt hat. Sie lernt jeden Tag etwas Neues dazu und prägt sich genau ein, was ihre Großmutter und der alte Stallmeister Finley ihr über Pferde und das Reiten beibringen. Schon bald wird aus Reeva eine echte Pferdeexpertin. Doch dann ist da noch das verängstigte Pony Conor, dessen Vertrauen Reeva zu gewinnen versucht und die arrogante Isabel aus der neuen Schule mit ihrem Wunderpony Black Star.
Es beginnt ein aufregender Sommer voller Pferde, Abenteuer, Freundschaft und jeder Menge neuer Erkenntnisse über die Pferde und das Reiten.

Für ein signiertes Exemplar oder persönliche Widmung direkt hier bei uns bestellen

Artikel

10 Std.vor
Fotos von Julie von Bismarck - Equine Expertises Beitrag

Gestern wurde ich von einem befreundeten Tierarzt zu einem Notfall bei einem Pferd hinzu gerufen, welches ganz plötzlich vorne links hochgradig lahm war. Er hatte das Pferd von Kopf bis Fuß untersucht, geröntgt, geschallt, etc. Aber er hatte absolut nichts gefunden, was diese hochgradige Lahmheit erklären konnte. Das einzig Auffällige war, dass das Pferd das Bein zwar nach vorne bewegen konnte und diese Bewegung auch passiv zuließ, sobald man das Bein jedoch zurück bewegte, zeigte es heftige Abwehrreaktionen und stöhnte vor Schmerz.
Ich war ehrlich gesagt auch überfragt, eine derart hochgradige Lahmheit ohne Fraktur oder anderen erheblichen Schaden ist wirklich selten. Während ich das Pferd untersuchte fiel mir allerdings auf, dass das Pferd den Widerrist nach unten zu drücken schien. Es hielt den Kopf sehr hoch und der ganze obere Rücken schien "abgesackt" zu sein.
Ich hatte vor einigen Jahren einmal in Australien ein Pferd vorgestellt bekommen, das aufgrund einer Blockierung einer Rippe am Brustbein hochgradig lahm gewesen war und daran erinnerte mich dieses Pferd jetzt wieder.
Nach etwa 45 Minuten sehr vorsichtiger Mobilisation entspannte das Pferd zusehends. Während der Akupunktur ließ es schließlich den Hals fallen und als der Tierarzt und ich das Pferd nach 90 Minuten wieder anführten, bewegte es das Bein wieder annähernd normal.
Heute Morgen bekam ich die Nachricht, dass das Pferd lahmfrei sei.
Ich fand das sehr beeindruckend und wollte es deshalb hier teilen:
Bei Lahmheit oder Bewegungsstörungen der Vorhand bitte immer auch an die Rippen und das Brustbein denken!
Julie von Bismarck
Mehr lesen:
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https://www.amazon.de/s?k=mit+dem+pferd+statt+auf+dem+pferd&__mk_de_DE=ÅMÅŽÕÑ&crid=337DJZYWHW0NU&sprefix=mit+dem+pfer%2Caps%2C169&ref=nb_sb_ss_i_1_12

https://www.amazon.de/Reitsport-Auf-dem-Rücken-Pferdes/dp/3982041430/ref=sr_1_1?__mk_de_DE=ÅMÅŽÕÑ&crid=2NYX1DUUPFJBG&dchild=1&keywords=reitsport+auf+dem+rücken+des+pferdes&qid=1590911500&sprefix=Reitsport+au%2Caps%2C163&sr=8-1

4 Tagevor
Chronik-Fotos

This is what it looks like when I am driving with my daughter. I am lucky I didn‘t have to take the trailer! (And no, she has never heard of Pipi Langstrumpf - guess she just takes after me...) #horseincar #horsegirlproblems #nexttimetrailer #mummylife #julievbismarck

6 Tagevor

Gestern ging ich an einem Paddock vorbei, auf dem neben einer großen Heuraufe circa 12 Ponys in der Sonne dösten. Einige von ihnen waren uralt, einige hatten einen Senkrücken, andere nur noch wenig Schweifhaare, alle sahen sie ein bisschen zerrupft aus.
Ich betrachtete sie mit einem versonnenen Lächeln, denn sie erinnerten mich daran, wie selig ich als Kind war, wenn ich ein Pony putzen durfte.
Egal was für ein Pony. Hübsch oder nicht spielte für mich keine Rolle.
Ein Pony war ein Pony und damit war es das großartigste Lebewesen der Welt.
Nichts hätte mich davon abhalten können es blitzeblank zu striegeln, seinen Schweif zu waschen und zu verlesen und ihm die Hufe einzufetten. Egal wie alt und zerzaust es auch sein mochte. Ich sah das gar nicht.

Während ich da so stand und meinen Gedanken nachhing, kam eine Familie (die wohl auf dem Hof Ferien machte) mit ihren etwa 7 und 9 jährigen Töchtern zu dem Paddock. Eine Mitarbeiterin des Hofes wies auf zwei der Ponys und sagte freundlich, dass die Mädchen diese beiden nun putzen dürften und dann auf einen Spaziergang mitnehmen.
Verblüfft sah ich, wie die Mädchen das Gesicht verzogen.
„Ich wollte ein HÜBSCHES Pony“, sagte die ältere schmollend. Und die jüngere stimmte sofort ein. „Ja, wir wollen HÜBSCHE Ponys! Die hier sind ja alle so alt und hässlich.“
Ich starrte die Familie an - in Erwartung einer entsprechenden Reaktion der Eltern, also so etwas wie: „Ihr habt sie wohl nicht mehr alle! Ihr kümmert euch jetzt um diese Ponys oder ihr lasst es, aber dann waren wir auch das letzte Mal auf einem Reiterhof!“ - oder so ähnlich.
Stattdessen sagte die Mutter: „Naja, hier gibt es wohl keine anderen Ponys…“
Tochter: „Doch! Dahinten auf der Weide stehen hübsche Ponys! Die gehören auch zum Hof. Die wollen wir als Pflegepferde haben!“
Nun mischte sich die Mitarbeiterin ein. Erstaunlich freundlich erklärte sie den Mädchen, dass sie nun einmal keinerlei Erfahrung im Umgang mit Pferden hätten und die älteren, ruhigen Ponys daher erst einmal am besten wären, um zu lernen.
Daraufhin erklärten die Mädchen, sie wollten Ponys die aussähen wie in irgendwelchen Heften und Filmen (habe ich nicht verstanden) und nicht solche hässlichen, und wenn sie nicht auf kleinen Totilassen reiten könnten, wollten sie eben gar nicht reiten.
Es ging mich wirklich nichts an und als die Mutter wieder mit ihren Töchtern zu diskutieren begann, ging ich meiner Wege. Aber ich ohne kurz bei den Eltern anzuhalten und meine Vermutung zu äußern, dass ihre Töchter möglicherweise aus den falschen Gründen reiten lernen wollten und sie doch vielleicht darüber nachdenken mögen, den beiden ein anderes Hobby zu suchen. Eines, in das keine Lebewesen involviert sind.

Denn es steht doch sehr zu befürchten, dass ein Kind, welches nicht aus reiner Pferdeliebe reiten möchte (die sich dann aber auf JEDES Pferd erstreckt), sondern nur deshalb, weil es cool ist oder es einen in der Schule beliebt macht oder man es im Fernsehen gesehen hat, sein Pferd auch später immer wie eine Sache behandeln wird.
Eine Sache, die man in die neueste Mode kleiden und vorzeigen kann, der man dabei gedankenlos im Maul herumreißen kann, der man eben auf den Bauch haut, wenn der Gurt nicht zugeht, der man den Kopf auf die Brust zieht, um besser auszusehen…

Und das ist genau das Missverständnis: Das Pferd ist keine Sache. Es ist im Gegenteil eines der sensibelsten und feinsten Geschöpfe der Erde und Reiten ist daher eben auch nicht das Auswendiglernen einer Bedienungsanleitung für eine Maschine, sondern das Erlernen der Sprache des Pferdes. Das Nachvollziehen seiner Bewegungen und seiner Instinkte und das Erarbeiten einer möglichst feinen und zuverlässigen Kommunikation. Reiten ist daher auch einfach nicht für jeden geeignet, das muss man einfach verstehen.
Die Grundvoraussetzung, um wirklich reiten lernen zu können - davon bin ich überzeugt - ist die Liebe zum Pferd. Sie versetzt einen in die Lage, die ganzen Feinheiten und komplexen Wesenszüge zu verstehen, die das Pferd und die Zusammenarbeit mit ihm ausmachen.
Und nur dann ist man zumindest einigermaßen sicher davor, ihm Schaden zuzufügen.
Julie von Bismarck
Mehr lesen:
https://www.bod.de/buchshop/zusammenhaenge-im-pferd-julie-von-bismarck-9783982041414
https://www.bod.de/buchshop/reitsport-julie-von-bismarck-9783982041438
https://www.bod.de/buchshop/mit-dem-pferd-statt-auf-dem-pferd-julie-von-bismarck-9783982041490

1 Wochevor
Chronik-Fotos

A visitor in my garden. ❤️ I am in love. ❤️#protectournature #morebrainlessgain #loveanimals #useyourvoice #julievbismarck

1 Wochevor

Ich bin wirklich fassungslos. Bevor Schleswig Holstein “aufgemacht” hat, wie es so schön heißt, hatten wir hier in einigen Kreisen 0 (null) Covid19 Fälle. Seit drei Tagen befindet sich nun die gesamte Republik hier an der Ostsee. Es ist absolut surreal: Die Touristen drängen sich dicht an dicht auf den Promenaden, an den Stränden und in den Supermärkten. Partys überall. Endlich raus aus dem eigenen Bundesland lautet offenbar das Motto und was war nochmal die Sache mit dem Virus. Unsere lokale Kinderbetreuung, in der 10 Kinder pro Gruppe sind und jeder jeden kennt, bleibt derweil allerdings weiterhin geschlossen. Wegen dieses gefährlichen Virus...
Ich komme ja nun aus der Pferdewelt (und aus Afrika wo wir mit ansteckenden Krankheiten wie Ebola oder HIV konfrontiert sind) - und verstehe das Vorgehen wirklich nicht. Um einmal bei der "harmloseren" Variante zu bleiben: selbst bei den Pferden in Deutschland werden umgehend Turniere abgesagt und Ställe komplett abgeriegelt, wenn bestimmte Seuchen ausbrechen (wie das Herpes Virus oder die Druse) - keiner käme auf die Idee, ein Pferd aus einem Risikogebiet in einen nicht betroffenen Stall zu bringen (das wäre auch untersagt) oder (erst recht nicht) sein nachweislich gesundes Pferd auch nur in die Nähe eines betroffenen Stalles/Pferdes zu bringen. Das ist ungefähr das, was im Lockdown versucht wurde. Das ist auch überhaupt nichts persönliches - das ist Logik. Und notwendig, wenn man die Verbreitung einer ansteckenden Krankheit verhindern möchte. Nur: wenn man diese Maßnahmen aufhebt, so lange es noch ein infiziertes Pferd gibt (um einmal bei dem Beispiel zu bleiben) dann geht es nun einmal wieder von vorne los.
Liebe Landesregierung, wenn diese Touristenmassen aus ganz Deutschland also plötzlich “kein Problem” mehr zu sein scheinen, dann hätte man sich den Wahnsinn der zwei Monate zuvor möglicherweise auch schenken können - an den wir uns wohlgemerkt alle gehalten haben, weil wir Teil der Anstrengungen sein wollten, die Verbreitung von Covid19 zu stoppen.
Es sei denn, das Virus ist tatsächlich plötzlich einfach ausgestorben/nicht mehr ansteckend (was ja großartige Nachrichten wären), dann können Sie jetzt bitte aber auch den Kindern wieder ein normales Leben und Bildung (und den Eltern die Rettung ihrer Unternehmen ermöglichen) - indem Sie Schulen, Kitas und Kindergärten wieder öffenen.

Ps: an alle Verschwörungstheoretiker: bitte nicht hier.
Und an die Verfechter der „kontrollierten Durchseuchung“: wenn es stimmt, dass dieses Virus hochansteckend ist, also auch über die Luft übertragen wird, dann ist hier mal gar nichts kontrolliert. Die Leute ballen sich (ohne Masken natürlich) zu hunderten auf den Promenaden, auf Parkplätzen vor Geschäften und am Strand. Da reicht dann ja wohl auch einer, wenn ich das richtig verstanden habe.

2 Wochenvor
Chronik-Fotos

Kaffeepause im Stau... Heute nach langer Zeit mal wieder in Deutschland unterwegs ein paar Pferden helfen, macht doch immer noch am meisten Spaß. (Bis auf den Stau...) 💪🏽🐴 Bleibt gesund und munter! 💕 PS: es wird Zeit, dass Mc D Alternativen für Plastikdeckel findet! Nein, mitgebrachte ToGo Becher werden nicht angenommen wegen Covid 19... #schwierigefällelösen #ontheroad #helpinghorses #coffee #julievbismarck

2 Wochenvor
Chronik-Fotos

Ich persönlich reite schon immer am liebsten mit ganz schmalen Zügeln. Weil ich mit breiten Zügeln einfach nicht so präzise=fein einwirken kann (da sind meine Finger wohl zu kurz). Ich bin darüber hinaus der Überzeugung, dass ein “grober”/breiter Zügel auch bei Reitern mit längeren Fingern zu ebensolcher Einwirkung verleiten kann. Wie haltet ihr das? #zügelalsfeinehilfe #reiten #ridersofinstagram #julievbismarck

2 Wochenvor
Julie von Bismarck - Equine Expertise

🧡🐴

Eigentlich ist diese Geschichte zu schade für Facebook.
Ich schreibe sie trotzdem auf, denn sie sollte sehr viele Reiter zum Nachdenken anregen und das ist schliesslich das Ziel meiner Arbeit.

Vor einigen Tagen gab ich der fünfjährigen Tochter einer Freundin Reitunterricht auf ihrem eigentlich noch viel zu großen Pony.
Als letzteres zum wiederholten Male die Ecken „abkürzte“, sagte ich ihr, sie könne das Pony ruhig einmal mit ihrem inneren Bein anbuffen, damit es vernünftig aussen herum ginge.
Sie sah mich entsetzt an.
„Nein!“ sagte sie bestimmt.
Verwundert fragte ich, warum nicht - für mich war es einfach völlig normal, dass man gewisse Ponys manchmal etwas buffen muss.
„Weil er mein Freund ist.“ sagte das kleine Mädchen und war offenbar sehr erstaunt darüber, dass ich ihr eine so dumme Frage stellte.
Also kam sie in die Mitte geritten und erklärte mir sehr nachdrücklich:
„Wenn er nicht in die Ecken gehen will, hat er entweder Angst, oder ich kann noch nicht so gut reiten, dass er mich versteht.“

Ich musste gleichzeitig lachen und hatte Tränen der Rührung in den Augen und stimmte ihr sofort zu. Persönlich glaube ich eher, dass das Pony nicht so große Lust hatte, gaaanz aussen herum zu gehen, aber darum erzähle ich die Geschichte nicht.
Ich erzähle diese Geschichte, weil sie so hervorragend verdeutlicht, was alle Reiter eigentlich jeden Tag tun müssten:
Sich daran erinnern, warum sie ursprünglich eigentlich reiten lernen wollten.

Sich daran erinnern, wie sie fremde Pferde streichelten und davon träumten, einmal ein eigenes Pony zu haben. Wie sie stundenlang Pferde striegelten und Zöpfe flochten und Hufe einfetteten. Wie sie sich zu ihrem Lieblingspferd in die Box schlichen, um sich zu trösten, wenn sie traurig waren. Wie weiche Pferdenasen ihnen sanft in den Nacken bliesen und tröstlich schnaubten. Wie glücklich sie waren, ein Pferd zum Freund zu haben.

Alle Reiter sollten sich daran erinnern, dass es die Liebe zu Pferden war, welche sie ursprünglich zu Reitern werden liess.
Nicht die Sehnsucht nach Erfolg auf Kosten des Pferdewohles, nicht der Drang, mit dem Pferd Geld zu verdienen, nicht das Ausüben von Macht über das Pferd.
Sondern echte, reine Liebe zu diesen freundlichen und sanftmütigen und kraftvollen Geschöpfen.

Wenn man sein Pferd als Freund versteht, fügt man ihm keinen Schaden zu, man sucht die Fehler bei sich selbst und arbeitet stetig an dem eigenen Wissen und Können, um dem Pferd bestmöglich gerecht zu werden.
Ich finde, besser als in der Weigerung des kleinen Mädchens, seinem Pony in seinen Augen „weh zu tun“ sowie in seiner Antwort auf meine dumme Frage, kann man es gar nicht vor Augen geführt bekommen.
Ihre, Julie von Bismarck
Mehr lesen unter https://www.bod.de/buchshop/catalogsearch/result/?q=Julie+von+bismarck

Foto: istockphoto

PS: An all die negativen Menschen, die sich durch meine Veröffentlichungen auf den Plan gerufen fühlen: Bitte lesen Sie sorgfältig die Story/Info auf meiner FB Seite und leben Sie sich dann bitte auf anderen Seiten aus. Sie müssen weder meine Seite abonnieren, noch meine Artikel lesen, also bitte tun Sie es doch einfach nicht. Vielen Dank.

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